Wichteln auslosen, ohne sich selbst zu ziehen: die Kreismethode
Im Topf liegt nur noch der Name der letzten Person. Jetzt beginnt ihr von vorn oder tauscht heimlich zwei Zettel. Eine andere Anordnung vermeidet genau dieses Problem.
Für eine kleine Gruppe ohne Ausschlüsse mischt ihr alle in einen Kreis. Jede Person beschenkt den nächsten Namen, die letzte den ersten. Eine organisierende Person kann die Zuordnung ohne wiederholtes Ziehen vorbereiten.
Bereitet vor dem Mischen die Liste vor
Nehmt jede Person einmal auf und verwendet bei gleichen Namen eindeutige Kennungen. Es müssen mindestens zwei Personen sein. Bei zwei beschenken sie zwangsläufig einander; viel Geheimnis entsteht dabei nicht.
Vereinbart Budget, Termin und den Umgang mit Ausfällen. Klärt Ausschlüsse jetzt: Paare, die sich nicht gegenseitig ziehen sollen, Zuordnungen aus dem Vorjahr oder weitere Grenzen verlangen eine andere Auswahlmethode. Der einfache Kreis setzt diese Regeln nicht um.
Schließt die gemischte Reihenfolge zu einem Kreis
Angenommen, die gemischte Reihenfolge lautet Alex, Sam, Jo und Kim. Lest die Liste von oben nach unten und verbindet am Ende den letzten Namen mit dem ersten. Weil jede Kennung genau einmal vorkommt, hat jede Person einen Empfänger und erhält von einer Person ein Geschenk.
Bei mindestens zwei unterschiedlichen Personen zieht niemand sich selbst: Auf dem nächsten Platz steht jemand anderes. Das ist eine Eigenschaft der Anordnung, kein Ergebnis von immer neuen Namensziehungen, bis die Zuordnung brauchbar aussieht.
| Schenkt | An |
|---|---|
| Alex | Sam |
| Sam | Jo |
| Jo | Kim |
| Kim | Alex |
Welche möglichen Zuordnungen fehlen?
Ein einzelner Kreis enthält nicht jede mögliche Zuordnung ohne Selbstziehung. Bei vier Personen wäre Alex ↔ Sam und Jo ↔ Kim ebenfalls gültig. Sie besteht aber aus zwei getrennten Kreisen und entsteht nicht aus einem einzigen Kreis.
Für vier unterscheidbare Personen gibt es neun Empfängerzuordnungen ohne Selbstziehung, davon sechs einzelne Kreise. Bei gleichmäßigem Mischen behandelt die Methode diese sechs Möglichkeiten symmetrisch, schließt die anderen drei aber aus. Sie passt, wenn eure Gruppe diese Regel akzeptiert. Sie lost nicht gleichmäßig unter allen denkbaren gültigen Zuordnungen.
Nutzt den Listenmischer privat, nicht auf einem gemeinsamen Bildschirm
Picknado erzeugt keine geheimen Zustelllinks und verschickt keine Nachrichten. Die gesamte Reihenfolge zu teilen oder zu projizieren verrät alle Zuordnungen. Wer die Liste kennt, kann den Kreis rekonstruieren. Nutzt bei Bedarf Initialen oder vereinbarte Kennungen statt einer öffentlichen Namensliste.
Soll auch die organisierende Person nichts wissen, sollen Haushalte ausgeschlossen oder Vorjahrespaare vermieden werden, braucht ihr ein dafür ausgelegtes Werkzeug. Dieser Artikel erklärt eine manuelle Methode mit dem vorhandenen Listenmischer, keine eigene Wichtelfunktion.
- Mischt die vollständige Liste einmal mit Picknados zufälliger Reihenfolge.
- Schreibt privat jede Zuordnung zum nächsten Namen auf, einschließlich der Verbindung vom letzten zum ersten.
- Prüft, dass jede Person einmal schenkt und einmal beschenkt wird.
- Übermittelt die Zuordnungen selbst über euren bereits genutzten Kontaktweg.
Quellen & weiterführende Informationen
Die Methode und ihre Beispiele sind hier eigenständig erklärt. Die Anzahlen lassen sich mit den beschriebenen Schritten nachprüfen.
Über die Artikel